Verträge und Vereinbarungen in der Kindertagespflege

Vor Beginn des Betreuungsverhältnisses wird der „Vertrag zur Betreuung von Kindern in Tagespflege“ geschlossen. Die drei Vertragsparteien sind die Eltern, die Tagespflegeperson und GeKita. Der Betreuungsvertrag wird mindestens über eine Laufzeit von sechs Monaten abgeschlossen; dies schafft eine Planbarkeit und Verlässlichkeit für alle Seiten.

Im Betreuungsvertrag sind alle wichtigen Angelegenheiten verbindlich geregelt wie

  •  Betreuungszeiten,
  •  Eingewöhnungszeit,
  •  Vertretung bei Ausfallzeiten der Tagespflegeperson,
  •  Aufsichtspflicht,
  •  Versicherungen.


Zusätzlich füllen die Eltern einen Elternfragebogen aus und übergeben diesen der Tagespflegeperson (als Anlage zum Betreuungsvertrag): Damit geben sie Auskunft über den individuellen Entwicklungsverlauf ihres Kindes und ihre Erziehungsvorstellungen.

Zwischen der Tagespflegeperson und GeKita wird außerdem eine schriftliche Vereinbarung über die laufende monatliche Geldleistung und die Qualifizierung geschlossen, wobei die Höhe der laufenden Geldleistung von der Anzahl der geleisteten Betreuungsstunden sowie auch vom Grad der Qualifikation der Tagespflegeperson abhängt.