Unsere Pädagogische Arbeit

Warum Kindergarten?

Mit 3 Jahren befindet sich ein Kind auf einer neuen Entwicklungsstufe. Es will seine Kräfte austesten, ist neugierig auf Altersgenossen und will Neues lernen.

Wir bieten Kindern vielfältige Entwicklungschancen und ermöglichen Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Wir unterstützen Familien in ihrem Erziehungsalltag und arbeiten partnerschaftlich mit Ihnen zusammen.

Im Mittelpunkt unserer pädagogischen Arbeit steht das „Wohl des Kindes“.  Wir unterstützen die Lernfreude und Neugierde des Kindes.
•    Wir fördern die Persönlichkeitsentwicklung und setzen an den Stärken und Interessen des Kindes an.
•    Wir greifen Fragen und Ideen der Kinder auf und nehmen sie ernst.

Wir leisten damit einen Beitrag zu mehr Chancengleichheit, unabhängig von Geschlecht und Herkunft.

Bei uns:


•    haben Kinder Raum und Zeit, um eigenständige Erfahrungen zu sammeln, indem sie im Freispiel und bei Angeboten ihren individuellen Interessen nachgehen können.
•    erfahren Kinder im Zusammenleben mit unterschiedlichen Kindern Toleranz und Akzeptanz.
•    erleben Kinder Gemeinschaft (Gruppenzusammengehörigkeit) durch gemeinsame Erlebniskreise, Geburtstags-, Weihnachtsfeiern, etc., gemeinsame Projektarbeit, Kreativangebote und entwickeln ein soziales Miteinander.
•    können Kinder ihre Kreativität entfalten (unterschiedliche Bastel- und Verbrauchsmaterialien stehen den Kindern immer zur Verfügung).
•    lernen Kinder Konfliktfähigkeit, indem sie zunächst eigenständig nach Lösungen suchen, und der Erwachsene erst bei Notwendigkeit, nach genauer Beobachtung der Situation, eingreift.
•    dürfen Kinder ihrem kindlichen Bewegungsdrang nachgehen (der Bewegungsraum mit unterschiedlichen Materialien, sowie das Außengelände mit seinen verschiedenen Spielgeräten, Ecken und Nischen zum Versteckspiel, sind für die Kinder jederzeit zugänglich).
•    setzen Kinder sich mit ihrer Umwelt auseinander und lernen diese zu schätzen und schützen.
•    erproben Kinder Medien und lernen dies kompetent zu nutzen.
•    erfahren Musik und Rhythmus mit allen Sinnen.
•    erleben Kinder gesundheitsfördernde Einstellungen und Verhaltensweisen beim Essen und bei der Körperpflege.
•    erleben Kinder ihren eigenen Körper kennen und gewinnen damit eine erste Identität als Mädchen und Junge.

Auf diese Weise werden die
•    emotionalen und sozialen
•    kognitiven
•    naturwissenschaftlich-mathematischen
•    sprachlichen
•    motorischen
•    musischen
Entwicklungsbereiche gefördert und gestärkt.

Die Kinder werden dabei von qualifizierten und engagierten Fachkräften aktiv begleitet.

Wir erreichen unsere Ziele durch:

kindgemäße Räumlichkeiten und Raumgestaltung
bei uns finden Kinder pädagogisch gestaltete Räume, mit unterschiedlichen Spielebenen, Materialien, Spielangeboten, in denen sie Erfahrungen mit anderen Kindern und ihrer Umwelt machen und ihre eigene Rolle erfahren und erproben dürfen.
Daneben haben wir bei der Ausstattung unser Augenmerk darauf gelegt, dass die Kinder die Räume aus unterschiedlichen Perspektiven wahrnehmen können.
Durch Podeste und Hochebenen wurden verschiedene Ebenen geschaffen. Gleichzeitig bieten sie die Möglichkeit, sich zurückzuziehen, allein oder mit anderen Kindern.

eine lange Eingewöhnungsphase für zukünftige Kindergartenkinder
Um einen leichteren Start ins Kindergartenleben zu ermöglichen, sind uns ein ausführliches Aufnahmegespräch und das Ausfüllen eines Fragebogens wichtig. Zum Kennenlernen gehören unsere Schnuppertage ebenso dazu, wie das Überbringen einer Eltern-Info-Mappe bei einem ersten Hausbesuch, ein Elternabend zur Vorstellung des Konzeptes, Hospitationstage vor- und nach Kindergarteneintritt….
Nur so erhalten wir Informationen über das bisherige Leben des Kindes, seine Gewohnheiten, Vorlieben, Interessen und geliebtes Spielzeug.
Die Eingewöhnungsphase kann sehr lange dauern, wobei das Kind die Regie führt und nicht der Erwachsene. Die vertraute Bezugsperson (Mutter oder Vater) kann sich allmählich in dem Maße zurückziehen, wie das Kind eine Beziehung zur seiner Erzieherin aufbaut.

Schwerpunktarbeit u.a. Natur- und Umwelterfahrungen, - Bewegung – gesunde Ernährung
Bei uns setzen Kinder sich mit ihrer Umwelt auseinander und lernen im Jahresrhythmus die Natur zu begreifen. So zieht z.B. jeden Montag eine Gruppe, ausgerüstet mit Isomatten, Proviant, Lupengläsern, Naturkundebüchern… in den nahe gelegenen Wald und erlebt dort die Natur im Jahreswechsel. Auch unser Außengelände steht den Kindern bei jedem Wetter zur Verfügung.

Bewegung
Bei uns erhalten Kinder die Möglichkeit sich frei in allen Räumen und auch draußen zu bewegen und somit ihre Körper- und Sinnesorgane zu aktivieren. In unserem Bewegungsraum ist täglich eine Bewegungsbaustelle aufgebaut, die die Kinder anregt ihre Kräfte und Fantasie einzusetzen. Hier haben sie Gelegenheit sich mit Kindern aus den anderen Gruppen auszutauschen, Konflikte eigenständig zu lösen, sich gegenseitig beizustehen.

Gesunde Ernährung
Im Jahr 1995 eröffneten wir in unserer Eingangshalle ein Kindercafé.
Dort bieten wir, in heller freundlicher Atmosphäre, ein täglich abwechslungsreiches, gesundes Frühstück für all´ unsere Kinder an.
An jedem Tag erwartet die Kinder:   
verschiedene Getränke, diverse Körnerbrotsorten, Knäckebrot, Zwieback, Brödlis, Käse, Geflügelsalami, Obst und Gemüse nach Saison

U-3 Betreuung
Seit August 2002 bieten wir für berufstätige Eltern, auch bis zu 6 Plätze für die Betreuung ihrer Kinder unter 3 Jahren an.
Für diese besondere Betreuung stehen in der Tageseinrichtung ein großer Gruppenraum mit Nebenraum, ein Waschraum mit Wickelkommode und ein Nebenraum zum Schlafen, spezielles Kleinkindspielzeug und entsprechendes Mobiliar z.B. Trip-Trab-Stühle, zur Verfügung.
Geleitet wird diese Gruppe von einer Erzieherin (Vollzeit) und zwei Ergänzungskräfte (Teilzeit)
Die Erfahrungen zeigen, dass diese Altersmischung ein Klima des sozialen Lernens begünstigt. Das heißt die „älteren“ Kinder lernen Rücksicht nehmen, sowie Hilfestellung anzubieten, ebenso wie die „Kleinen“ durch Beobachten des Verhaltens der anderen Kinder lernen und profitieren. Viel Einfühlungsvermögen, verbunden mit der Eingewöhnungsphase, ist für die seelische Entwicklung der Kinder von grundlegender Bedeutung. Um ihnen ein Höchstmaß an Sicherheit und Unbeschwertheit zu vermitteln, werden sie möglichst nur von der/den ihnen vertrauten Bezugsperson(en) betreut.

Integration
Wir bieten eine gemeinsame Erziehung von Kindern mit und ohne Behinderung an. Dies ist eine Bereicherung für alle. Wir halten – je nach Bedarf – einen bis vier Plätze für behinderte Kinder bereit. Ihnen steht immer eine zusätzliche Fachkraft zu Seite.

Interkulturelle Erziehung und Sprachförderung nach Bedarf
unsere Tageseinrichtung möchte ein Ort des Zusammenlebens sein, in denen unterschiedliche Wertvorstellungen und kulturelle Besonderheiten in der pädagogischen Arbeit Berücksichtigung finden. Hier lernen die Kinder aus Migrantenfamilien die deutsche Sprache in Ergänzung ihrer Muttersprache.
Sprachförderung findet, nach Feststellung des Bedarfs durch den sogenannten Delfintest, nach unterschiedlichen Sprachförder-konzepten für jede Altersgruppe, in unserer Einrichtung, mit zusätzlichen Fachkräften, statt.

Elternpartnerschaft (Elternbefragung, Elternrat…)
Unsere Tageseinrichtung arbeitet vertrauensvoll mit den Eltern der Kinder zusammen. Dies ist ein wesentlicher Bestandteil einer familienergänzenden und unterstützenden Erziehungsarbeit.
Erziehungspartnerschaft wird in vielfältigen Aktivitäten (2x jährlich Elternsprechtage, Hausbesuche vor und nach Kindergarteneintritt, Elterngespräche mit und ohne Termin, Feste, Ausflüge, Hospitationen, Vater-Kind-Tage, Großelternnachmittage…) als lebendige Elternarbeit gestaltet. Wir würden uns freuen, wenn Eltern sich darüber hinaus aktiv in den gesetzlich verankerten Gremien der Elternversammlung, im Elternrat und Rat der Einrichtung engagieren.
Um die Zufriedenheit mit der Arbeit ihrer Tageseinrichtung zu erfahren und evtl. Vorschläge zur Verbesserung zu erhalten, wird 1x jährlich eine anonyme Elternbefragung durchgeführt. Das Ergebnis dieser Befragung fließt in die Kindergartenarbeit mit ein und trägt somit zu einer Qualitätsentwicklung bei.

Bildungsdokumentation und Entwicklungsbegleiter
-  Um die Lernentwicklung des Kindes zu dokumentieren, legen wir für jedes Kind ein Portfolio (Lerntagebuch) an, das sich, genau wie das Kind, im Laufe der Zeit immer weiter entwickelt. In diesem Ordner sammeln wir Kunstwerke, Fotos, Zitate, Geschichten u.v.m. und an den Portfoliotagen, ermöglichen Kinder ihren Eltern einen Einblick in diesen Ordner.
-  Um angestrebte Ziele und den damit verbundenen allgemeinen Entwicklungsstand der Kinder auf den aktuellen Istzustand prüfen und nachhalten zu können, orientieren wir uns an dem Gelsenkirchener Entwicklungsbegleiter, welcher uns nach intensivem Beobachten der Kinder verdeutlicht, wo die Kinder ihre Stärken, aber auch Schwächen, Verhaltensauffälligkeiten etc. aufweisen.
Während der 2x jährlich stattfindenden Elternsprechtage, versuchen wir schließlich gemeinsam mit Ihnen, spezielle Fördermöglichkeiten für ihr Kind aufzuzeigen.

Zusammenarbeit mit Grundschule und anderen Institutionen
Wir sind die erste Bildungsinstitution im Leben eines Kindes. Hier werden Grundsteine für Chancengleichheit und individuelle Förderung gelegt. Um den Bildungsweg jedes Kindes kontinuierlich zu gestalten, ist eine partnerschaftliche, enge Zusammenarbeit mit den Nachbargrundschulen (Bülsestraße und Im Brömm) unter intensiver Einbeziehung der Eltern selbstverständlich.
Bildungsvereinbarung und Schulfähigkeitsprofil bilden in NRW und somit auch in unserer Tageseinrichtung den entsprechenden Rahmen.
Wir sind eng mit dem Stadtteil verbunden und kooperieren mit anderen sozialen Einrichtungen. So pflegen wir Kontakte zu Institutionen wie Polizei, Beratungsstelle für Erziehungsfragen, Jugendheimen, Büchereien…

Wir bieten:

Frühdienst für Berufstätige
Betreuung für Kinder unter 3 Jahren
Bildungserweiternde Nachmittagsangebote
Englisch
Motopädie
Musikschule
Autogenes Training
Vielfältige Zusammenarbeit mit der Familie:
Feste, Feiern, Ausflüge, Elterncafé, gemeinsames Frühstück, Vater-Kind-Tage, Großelternnachmittag, Elternnachmittag/Kurse mit unterschiedlichen Themen, Elternsprechtage, Hospitationsmöglichkeit für Eltern…



Nähere Erläuterungen zu einzelnen Begrifflichkeiten und Themen finden sie unter Kinder fördern von A – Z

Wir hoffen Sie haben nun einen kleinen Einblick in unsere Arbeit gewonnen und wir würden uns freuen, wenn Sie mehr erfahren möchten. Rufen Sie doch mal an.