Unsere pädagogische Arbeit

Damit sich das Selbstvertrauen und das Selbstwertgefühl Ihres Kindes entwickeln können,  schaffen wir eine Atmosphäre, in der es sich angenommen und verstanden fühlt. Die Grundlage unserer pädagogischen Arbeit ist das gruppenübergreifende Konzept. Dabei hat jedes Kind seine Stammgruppe und somit seine feste Bezugsperson. Von dieser Sicherheit ausgehend, entdeckt das Kind die gesamte Einrichtung und kann an Aktivitäten in den anderen Gruppen teilnehmen.

Bildungsdokumentation

Wir können Kinder nur fördern und begleiten, wenn wir sie verstehen. Um zu verstehen, sind Beobachtungen sehr wichtig. Wir beobachten, wie Kinder spielen, tanzen, malen, singen und wie sie sich bewegen, insbesondere wie sie an Dinge und neue Aufgaben herangehen. Die Entwicklung Ihres Kindes beobachten wir systematisch und dokumentieren diese anhand von Fotos, Aufzeichnungen, Kinderzeichnungen o. ä. Wir ermöglichen den Kindern selbstständig an dieser Bildungsdokumentation mit zu wirken.Um die Entwicklung Ihres Kindes in allen Bereichen fördern zu können, halten wir unsere Beobachtungen, mit ihrem Einverständnis, im "Gelsenkirchener Entwicklungsbegleiter“ fest.

Sprachförderung

Sprachförderung ist ein fester Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit. Wir arbeiten nach einem einheitlichen, altersdifferenzierten und systematisch aufeinander aufbauenden Sprachförderkonzept. Drei- und vierjährige Kinder mit Sprachförderbedarf werden nach dem Programm „Kon-Lab“ des Schweizer Sprachwissenschaftlers Dr. Zvi Penner gefördert. Fünfjährige Kinder mit Sprachförderbedarf werden nach dem Sprachförderprogramm der Universität Heidelberg „Deutsch für den Schulstart“ gefördert. Die Förderung erfolgt kontinuierlich und durch extra dafür geschulte Fachkräfte.

Spielbereiche

Wir bemühen uns, jeden Winkel der Tageseinrichtung für die Kinder zu öffnen, um ihnen somit Anregungen zum Spielen zu geben. Anhand von verschiedenen Regeln, die es einzuhalten gilt, erfährt das Kind eine äußere Ordnung und lernt, sich zurechtzufinden. So kann das Kind auch im emotionalen Bereich eine Persönlichkeit werden. Ebenso hat Ihr Kind die Möglichkeit, seine schöpferischen Fähigkeiten zu entfalten, indem wir ihm vielfältige Ausdrucksmöglichkeiten eröffnen (z.B. beim Malen mit verschiedenen Materialien, beim "Arbeiten" an der Werkbank). Um eine gesunde körperliche Entwicklung Ihres Kindes zu ermöglichen, bieten wir ausreichende Bewegungsmöglichkeiten in der Turnhalle und auf dem Außengelände.

U3 Betreuung

In der Schmunzeldrachenhöhle werden seit dem 01.08.09 Kinder im Alter von 24 Monaten bis zum Schuleintritt betreut. In dieser Gruppe beträgt die Gruppenstärke 20 Kinder, die von drei pädagogischen Kräften betreut werden. Der Umgang mit den älteren Kindern ermöglicht ein selbstständiges Erlernen bestimmter Dinge, welche von älteren Kindern abgeschaut werden, zum Ausprobieren motivieren und sich positiv auf die ganzheitliche Entwicklung auswirken. Es finden aber auch altersgerechte Aktivitäten und Angebote statt, so bleibt dort und in der Gruppe auch der Umgang und das Spielen mit gleichaltrigen Kindern bestehen. Die Gruppe und die Ausstattung ist gezielt auf die Bedürfnisse der verschiedenen Altersgruppen durch die Anschaffung von Spielzeug, Bildmaterial, Mobiliar etc. erweitert worden. Der Nebenraum bietet den Kindern morgens die Möglichkeit sich zurück zu ziehen und am Mittag wird er zum Schlafraum. Diese Veränderungen ermöglichen es uns, den Kindern eine anregungsreiche Umgebung zu schaffen, die zugleich Geborgenheit und Sicherheit wiedergibt. Durch das Zusammenleben mit älteren Kindern erweitert sich das Erfahrungsfeld der Kleinen und der Großen.

Integration von Kindern mit besonderem Förderbedarf

Das Zauberstübchen wird von 25 Kindern im Alter von 3-6 Jahren besucht, davon von bis zu drei Kindern mit besonderem Förderbedarf. Die gemeinsame Erziehung wird in unserer Einrichtung durch miteinander spielen und lernen gefördert. Das ganze Team unterstützt die Förderung der Kinder.

Eingewöhnungsphase

Bevor die Eingewöhnung beginnt, erhalten die Eltern bei einem persönlichen Gespräch unsere Infomappe, welche einen kleinen Einblick in den Alltag der Einrichtung, organisatorische Belange und wichtige Hinweise  enthält. Dabei werden erste Absprachen getroffen, ein wichtiger Informationsaustausch findet statt, ebenso wie ein persönliches Kennenlernen. Wir laden zu vier gemeinsamen Spielenachmittagen ein, um Sie und Ihr Kind besser kennenzulernen und gegenseitiges Vertrauen aufzubauen. Die Eingewöhnungsphase wird bei uns individuell gestaltet. Es kann dafür keine Zeitangabe geben, da sich die Kinder, wie auch die Eltern verschieden voneinander lösen. Daher legen wir großen Wert auf intensive Gespräche mit den Eltern, um genaue Absprachen zur Eingewöhnung zu treffen.

Zusammenarbeit mit Eltern

Um unsere pädagogischen Ziele erreichen zu können, ist es uns wichtig, eine gute Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Tageseinrichtung zu erreichen. Wir bieten in einer Projektreihe unseren Eltern Hausbesuche an, d.h. wir möchten Ihnen die Gelegenheit geben, sich auch mal außerhalb der Tageseinrichtung mit uns zu unterhalten. Zweimal im Jahr führen wir Elternsprechtage durch, bei denen die festgehaltenen Beobachtungen im "Gelsenkirchener Entwicklungsbegleiter" als Grundlage zum Austausch dienen. Darüber hinaus haben Sie jederzeit die Möglichkeit zu einem persönlichen Gespräch mit den pädagogischen Mitarbeitern. Mehrmals im Jahr finden gemeinsame Aktionen mit Eltern und Kindern statt. Dazu gehören Feste, Bastelaktionen, Gruppennachmittage, Ausflüge und Tage der offenen Tür. Ihre Meinung ist uns wichtig, deshalb findet eine jährliche, anonyme Befragung der Eltern durch unseren Träger GeKita statt. Sie können hier das Maß Ihrer Zufriedenheit, Wünsche und Vorstellungen zum Ausdruck bringen. Für Mütter mit Kindern im Alter von ein bis drei Jahren bieten wir einmal pro Woche eine „Griffbereit-Gruppe“ an, die unter Anleitung einer Elternbegleiterin durchgeführt wird.

Zusammenarbeit mit anderen Institutionen

Wir arbeiten mit anderen Institutionen zusammen, um den Kindern den Weg ins Leben zu erleichtern. Grundschulen, Sonderschulen, Therapeuten, Polizei, Betreuungszahnärztin und noch einige mehr gehören zu unseren Partnern. Im Rahmen der Zusammenarbeit mit Grundschulen findet neben den regelmäßigen Treffen zwischen Schule und Tageseinrichtung eine jährliche Informationsveranstaltung für die Eltern der vierjährigen Kinder statt.

Nähere Erläuterungen zu einzelnen Begrifflichkeiten und Themen finden Sie unter Kinder  fördern von A-Z.