Unsere pädagogische Arbeit

Pädagogik bedeutet für uns:

Die Ausrichtung unserer pädagogischen Arbeit ist weltanschaulich neutral. Wir leben, lachen und lernen miteinander. Nur wenn wir - das sind Kinder, Eltern und Mitarbeiter/ Mitarbeiterinnen- den Weg der Erziehung und Bildung zusammen gehen, werden wir Erfolg haben.

Eingewöhnungsphase:Die Aufnahme der neuen Kinder erfolgt in einer individuellen Eingewöhnungsphase unter Einbeziehung der Erziehungsberechtigten, damit sich jedes Kind nach seinem eigenen Tempo an die pädagogischen Fachkräfte und die neue Umgebung gewöhnen kann. (Unser Modell findet Anlehnung an das Berliner Eingewöhnungsmodell)Wir wünschen uns, dass Sie Ihr Kind in den ersten Wochen im Kindergartenalltag begleiten. Die Ablösung erfolgt schrittweise und individuell auf Ihr Kind abgestimmt.

Sprachliche Bildung:Kinder sind sprachliche Wunder, deren Sprachfreude von Anfang an im Kita- Alltag gefördert werden muss. Wir bieten den Kindern unserer Einrichtung vielfältige Lern- und Sprachförderprogramme an. Das Angebot Griffbereit richtet sich an alle Eltern mit Kindern im Alter von 6 Monaten. Das Lernprogramm Flink, von Zvi Penner bietet den Kindern unter drei Jahren eine frühkindliche alltagsintegrierte Förderung. Ein weiteres Programm namens Kon- Lab, von Zvi Penner schließt sich direkt an und richtet sich an Kinder ab drei Jahren. Im Anschluss fördern wir die Kinder vor ihrem Schuleintritt mit dem Sprachprogramm Deutsch für den Schulstart, von der Ruprecht- Karl- Universität Heidelberg.

Kinder unter drei Jahren (U3):Die Arbeit mit Kindern unter drei Jahren stellt uns vor besondere Aufgaben und Herausforderungen. Kleinstkinder im Alter von vier bis 36 Monaten haben ganz spezielle Bedürfnisse, die wir für eine optimale Entwicklung berücksichtigen wollen. Damit Kinder unter drei Jahren sich wohl und geborgen fühlen, bieten wir ihnen feste Rituale und die notwendige Sicherheit und Orientierung.

Integrative Arbeit:Wir sind eine integrativ arbeitende Einrichtung. Die gemeinsame Erziehung von entwicklungsverzögerten und / oder sprachauffälligen Kindern ist für uns ein wichtiges Ziel. Der Leitgedanke: „Bei uns ist Platz für jedes Kind“, aus dem Leitbild des Trägerkonzeptes findet zu gleichen Teilen Eingang in unsere Erziehungs- und Bildungsarbeit. In unserem Haus gibt es eine Integrativgruppe, in der Kinder mit Kindern eines besonderen Förderbedarfs gemeinsam betreut werden. In dieser Gruppe werden die pädagogischen Fachkräfte von einer Heilpädagogin in ihrer Arbeit unterstützt. In der Integrativ Gruppe lernen die Kinder ganz selbstverständlich von- und miteinander und erfahren sich und andere als wertvolles Mitglied der Gemeinschaft.

Elternzusammenarbeit:Durch die persönliche Ansprache in Form von Tür- und Angelgesprächen, Elternsprechtage (zweimal pro Jahr), regelmäßige Elternbefragung, Austausch bei diversen Elternveranstaltungen oder auch Hausbesuchen schaffen wir Möglichkeiten für den konstruktiven Dialog zwischen  Eltern und Pädagogen/ Pädagoginnen. Uns ist es wichtig Ihnen unsere Beobachtungen und Wahrnehmungen Ihres Kindes transparent zu machen, unterstützt durch Dokumentationsformen (Gelsenkirchener Entwicklungsbegleiter oder Bildungsdokumentation Portfolio).

Bewegung:Dem natürlichen Bewegungsbedürfnis der Kinder geben wir in vielfältiger Art und Weise Raum. Wir bieten regelmäßige Bewegungsangebote, unser Inliner- Projekt und Ausflüge in Wald und Umgebung an. Bewegung als Mittel zur Förderung der ganzheitlichen Entwicklung ist ein wesentlicher Bestandteil unserer täglichen Arbeit.

Religiöse Bildung:Wir schaffen den Kindern Möglichkeiten verschiedene religiöse und ethische Wertvorstellungen zu erfahren und zu begreifen. Wir leisten keine religiöse Erziehung im Sinne einer Glaubensvermittlung sondern greifen Lebensthemen und Sinnfragen welche Kinder beschäftigt auf. Wir bieten Kindern die Gelegenheit Feste und Rituale im Jahresverlauf kennenzulernen und zu verstehen (Erntedankfest, St. Martin, Opferfest,…).

Feste:Wir feiern im Jahreskreis sowohl religiöse als auch interkulturelle Feste und natürlich den Geburtstag jedes einzelnen Kindes. Durch das gemeinsame Feiern entsteht ein Gemeinschaftsgefühl, eine Atmosphäre des Willkommens gegenüber allen Nationalitäten, Religionen und Kulturen.

Projektorientiertes Arbeiten:Ziel unserer Arbeit ist ein projektorientiertes Handeln. Durch intensive Beobachtungen der Kinder und ihrer speziellen Bedürfnisse entwickeln wir Projekte die der Lebenswelt der Kinder entsprechen und ihre Erfahrungshorizonte erweitern.

Forschen:Gemeinsam mit den Kindern machen wir uns auf den Weg zum Haus der Kleinen Forscher. Die Auseinandersetzung mit den Themen Naturwissenschaften und Technik wird ein fester Bestandteil unseres Gruppenalltages werden. In allen Gruppen werden eigens dafür eingerichtete Forscherbereiche entstehen.

Ohrenspitzer:In der Ohrenspitzer-Gruppe werden die Vorschulkinder spielerisch auf die anstehende Schulzeit vorbereitet. Den Kindern werden erste schulische Grundlagen näher gebracht (Formen-, Farbenlehre, …).

Museum:Im 14 tägigen Rhythmus besuchen Kinder das Kunstmuseum Gelsenkirchen. Dort ermöglichen wir ihnen das kennlernen verschiedener Kunstrichtungen. Ausgehend von ihren Wahrnehmungen erhalten die Kinder die Gelegenheit danach, diese kreativ umzusetzen und selber kreativ tätig zu werden.

St. Anna:Ein Miteinander der Generationen mit Kindern unserer Einrichtung und Bewohnern des Seniorenzentrums/ Caritas Pflegezentrum St. Anna findet einmal im Quartal bei einem Besuch statt.

Zu unseren Kooperationspartnern zählen:

  • Gemeinschaftsgrundschule Dörmannsweg
  • Verschiedene Schulen z.B. Berufskolleg Königstrasse
  • Kunstmuseum Gelsenkirchen
  • Künstlerehepaar Mauss
  • Netzwerk Tossehof (Quartierszentrum)
  • Städtische Tageseinrichtung für Kinder und Familienzentrum Plutostrasse
  • Consol Theater
  • Heilpädagogische Praxen für Frühförderung
  • Stadtbücherei Gelsenkirchen
  • AWO und Caritasverband
  • Kinderärzte und Zahnärzte
  • Polizei
  • ASD (allgemein städtischer Sozialdienst)
  • Förster des Resser Waldes „Im Emscherbruch“
  • Kath.- und evangl. Kirchengemeinden und Kitas
  • Mehrgenerationenprojekt Bulmke – Hüllen