Unsere pädagogische Arbeit

Unser Ziel ist es, Kinder ganzheitlich zu fördern, die vorhandenen Kräfte und Stärken eines jeden Kindes zu erkennen und Benachteiligungen abzubauen. 
Wir schaffen damit die Grundvoraussetzungen, dass Kinder sich in unserer komplexen Welt zurecht finden und diese aktiv mitgestalten können.

Das macht uns besonders...

Wir geben jedem Kind ohne Ausgrenzung von Kindern mit körperlichen, seelischen oder geistigen Beeinträchtigungen die Chance, mit anderen Kindern aufzuwachsen.

Ein gleichberechtigtes Miteinander von Einheimischen und Zuwanderern ist ein wichtiger Bestandteil der pädagogischen Arbeit. Unser Team hilft, im Alltag eine Verbindung zwischen den Kulturen herzustellen und zu vertiefen. 

BEI UNS IST NOCH MEHR DRIN...

Zur angemessenen Handlungs- und Bewegungsausführung müssen alle Sinne mitwirken, umgekehrt werden diese durch die Motorik gestärkt und leistungsfähiger gemacht. Eine gute Integration aller Sinnessysteme bildet die Basis für alle höheren Leistungen und Handlungen. Im Kitaalltag ist es uns wichtig, unseren Kindern Gelegenheiten zu schaffen, in denen sie herausfordernde Situationen für Wahrnehmungs – und Selbstbildungsprozesse vorfinden.

Auf dem Weg zum „Haus der kleinen Forscher“ erhalten alle Kinder unserer Kita Gelegenheit, im pädagogischen Alltag eine Vielzahl von Sinneserfahrungen in unterschiedlichen Lernwerkstätten zu sammeln. Sie bekommen Impulse und Anregungen um zu forschen, zu erkunden, zu experimentieren und Sinnzusammenhänge spielerisch zu verstehen.

Regelmäßige und vielfältige Aktionen mit Eltern und Kindern bilden die Basis einer guten Zusammenarbeit mit Eltern und Menschen, die in unserem Stadtteil leben. Diese Zusammenarbeit liegt uns sehr am Herzen.

Als Familienzentrum bieten wir folgenden Service an:

  • Babymassage für Mütter mit Kindern ab 1 Monat
  • Klangentspannung
  • Offener Babytreff für Mütter mit Kindern unter 3 Jahren
  • Griffbereit–Gruppe für Mütter oder Väter mit Kindern unter 3 Jahren
  • Fit-Kids für Kinder im Alter von 2-6 Jahren
  • Vater-Kind-Aktionen im Nachmittagsbereich
  • Gymnastikkurs für Mütter
  • Deutschkurse 
  • Psychomotorikgruppen für unterschiedliche Altersgruppen
  • Trommelkurse für Kinder
  • Gitarrenkurs für Erwachsene
  • Nähkurs für Erwachsene
  • Bewegung zu Musik für Erwachsene
  • Bewegung für Männer und Frauen 50+
  • Elternfrühstück für alle Interessierten 14-tägig
  • ein täglich geöffnetes Elterncafé
  • Besuche im Fluvium
  • Schultüten basteln
  • Schulranzenparty
  • Informationsveranstaltungen zur Tagespflege
  • Babybreikurse
  • Babygeflüster
  • Kochen für die Kleinsten
  • Ausflüge für Alleinerziehende
  • Kaffeeklatsch mit dem Elternbeirat
  • Kontakte zur Kindertagespflege
  • Offene Beratung durch unsere Sozialarbeiterin
  • Offene Beratung der Ergotherapeutin für alle Interessierten
  • Offene Beratung im Rahmen heilpädagogischer Förderungen für alle Interessierten
  • Sprechstunden der städtischen Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern
  • Geschwisterkurse für Kinder und Eltern.
  • Vermietung unserer Räumlichkeite

Termine und Uhrzeiten erfahren Sie im Terminkalender auf der Gekita Seite.

Wir sind Schwerpunkt-Kita

Sprache und Integration

Die Sprachförderung bildet die Basis für eine Integration. Sie ist jedoch nicht nur für Kinder mit Migrationshintergrund, sondern für alle Kinder wichtig und zieht sich durch sämtliche Bildungs-, Erziehungs – und Betreuungsbereiche. Deshalb gibt es bei uns verschiedene Sprachförderangebote, sowie alltagsorientierte Sprachanreize, die auch gemeinsam mit Eltern und Kindern stattfinden. Denn Sprache ist der Schlüssel für die weitere Entwicklung Ihres Kindes.

Räumlichkeiten:
Unsere Einrichtung verfügt über 5 Gruppen- mit Nebenräumen (integriert in diesen Räumen sind Frühstücksbereich, Kreativ- und Malbereich, Rollenspielmöglichkeit, Bauecke usw.) und den dazugehörigen Sanitärbereichen mit Wickeltisch, eine Turnhalle und einen großen Flur mit Rollenspielbereich. Wir verfügen über einen großzügigen Therapieraum mit Nebenraum, eine große Küche unter anderem mit einer Kinderküchenzeile, Kindertischen und Stühlen, einen Multifunktionsraum zur Kleingruppenförderung und einen Schlafraum.

Bildungsdokumentation:
Die Bildungsdokumentation wird als Portfolio umgesetzt. Das Portfolio ist ein Lerntagebuch für das Kind. Es werden die individuellen Fortschritte, Kompetenzen und Stärken des Kindes festgehalten. Das bedeutet, dass die Inhalte von Kind zu Kind verschieden sind. Sie entsprechen den Interessen, dem Wissen und den Erfahrungen der Kinder. Die individuellen Unterschiede werden im Portfolio sichtbar.

Entwicklungsbegleiter:
Der Gelsenkirchener Entwicklungsbegleiter wird für jedes Kind zweimal im Jahr ausgefüllt, für unsere Kinder mit Behinderung wird das sensomotorische Entwicklungsgitter nach Kiphard ausgefüllt. Hier wird der Entwicklungsstand des Kindes
überprüft und individuelle Förderpläne erstellt.

Sprachförderung:
Die Sprachförderung der Kinder ist ein Baustein der Kommunikation zwischen deutschen Kindern und Kindern mit Migrationshintergrund. Sie bildet die Basis für eine gute Integration. Der Sprachförderbedarf aller 4-jährigen Kinder wird mit Hilfe eines Sprachtests (Delfin 4) ermittelt. Seitdem bekommen wir für die Kinder Landesmittel zur Umsetzung der Sprachförderung. Um die Förderung so früh wie möglich anzusetzen, stellt unser Träger GeKita zusätzlich zu den Landesmitteln Geld zur Verfügung. Diese Mittel ermöglichen die bedarfsgerechte Förderung der drei- und vierjährigen Kinder, sowie die Hilfestellung für Eltern zur Förderung unter Dreijähriger.

Interkulturelle Erziehung:
Interkulturelle Erziehung nimmt in unserer Tageseinrichtung einen großen Stellenwert ein und ist Bestandteil unserer täglichen pädagogischen Arbeit. Sie ist das Zusammenspiel zwischen Integration und gleichzeitiger Stärkung kultureller Identität. Ziel ist ein gleichberechtigtes Miteinander von Deutschen und Zuwanderern. Die Anerkennung von Mehrsprachigkeit als Normalität wird deutlich durch die Einstellung von bilingualen Fachkräften. Außerdem werden zweisprachige Projekte, Elternschulen, Deutschkurse, Elternfrühstücke mit Themen und andere Informationsveranstaltungen durchgeführt.
Durch die interkulturelle Fachkraft, die als Bezugsperson, Übersetzerin und Brücke zwischen Elternhaus und Tageseinrichtung fungiert, erfolgt eine Intensivierung der Elternzusammenarbeit, d. h. die Einbeziehung der Eltern mit Migrationshintergrund in  Bildung und Erziehung wird entscheidend verbessert.

Angebote und Projekte:
Wir möchten in jedem neuen Kindergartenjahr unsere neuen Eltern und Kinder Zuhause besuchen. Das Projekt „Hausbesuche bei Eltern von Kindern aus städt. Kindertageseinrichtungen“ ergänzt die schon eingeführten Angebote der Zusammenarbeit mit Eltern wie Elterngespräche, Elternsprechtage und Elternbefragung.

Die Öffnung unserer Einrichtung trägt dazu bei, dass sich die soziale und kulturelle Infrastruktur im Stadtteil erweitert. Wir schaffen Möglichkeiten soziale Bezüge wiederherzustellen, Nachbarschaftshilfe neu zu beleben und bieten an, unsere Räume multifunktional zu nutzen und sie im Nachmittags- und Abendbereich für Familien, Nachbarn und BewohnerInnen für Aktivitäten zu öffnen. Das kann z. B. ein Gymnastikkurs für Frauen sein oder Elterngesprächskreise zu verschiedenen Themen.

Einmal in der Woche mittwochs findet von 9.30 – 11.30 Uhr ein offener Babytreff für Mütter mit Kindern unter 3 Jahren statt, dieser wird von dem Team  Familienförderung / Familienbildung organisiert.

Betreuung der Kinder unter 3 Jahren:
Wir bieten 24 Plätze für Kinder ab zwei Jahren an.
Die Einrichtung ist auf diese Altersstufe abgestimmt, es gibt niedrige Tische, Stühle und Regale, altersentsprechendes Spielzeug, einen Schlafraum mit entsprechenden Betten, einen Sanitärraum mit kleinen Toiletten und Waschbecken und einen Wickeltisch.
Zwei Erzieherinnen in Vollzeit betreuen die Kinder.

Eingewöhnungsphase:
Der Besuch einer Kita ist für Kinder und Eltern ein neuer und aufregender Lebensabschnitt.
Aus diesem Grund ist die Kennlern – und Eingewöhnungsphase sehr bedeutsam und wichtig. In dieser Phase begleiten die Eltern ihre Kinder sehr zeitintensiv. Sie haben die Möglichkeit eine Zeit lang in der Gruppe zu bleiben und verlassen danach für eine kurze und begrenzte Zeit ihr Kind. Die Kinder machen die Erfahrung „meine Mutter verlässt mich“, aber sie kommt wieder und holt mich ab. Die Zeit der Eingewöhnung ist sehr individuell und fällt bei jedem Kind anders aus.

Zusammenarbeit mit Eltern:
Für unsere pädagogische Arbeit ist ein guter Kontakt zwischen Eltern und dem Team sehr wichtig. Folgende Angebote bieten wir an, um einen guten Austausch zu gewährleisten:
Schnuppernachmittage für neue Eltern und Kinder, Elternnachmittage oder Abende, Elternfrühstücke alle zwei Wochen, zweimal im Jahr einen Elternsprechtag, die jährlich stattfindende Elternbefragung, sowie stets ein offenes Ohr für Anregungen, Kritik und anregende Gespräche.

Zusammenarbeit mit anderen Institutionen:
Durch unsere gute Vernetzung im Stadtteil arbeiten wir mit der Grundschule Hohenfriedberger Str. 2, der RAA Gelsenkirchen, der Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern der Stadt im Schweizerdorf, dem Stadtteilbüro Süd/Ost, der Abteilung Familienförderung, dem Gesundheitsamt, dem Allgemeinen Sozialen Dienst, der Kinderklinik Gelsenkirchen, der Kindertagespflege  (Wohnung Hohenfriedberger Str. 35) den Therapeuten aus den verschiedenen Praxen, der Frühförderstelle der Lebenshilfe und anderen städt. Tageseinrichtungen zusammen.

Wir helfen Ihnen gerne bei der Vermittlung in die Kindertagespflege, zur Beratungsstelle usw. Sie können sich telefonisch, per E-Mail und natürlich gerne auch persönlich bei uns melden. Ihr Anliegen behandeln wir natürlich sehr vertrauensvoll und diskret.

Nähere Erläuterungen zu einzelnen Begrifflichkeiten und Themen finden Sie unter Kinder fördern von A – Z.