Unsere Pädagogische Arbeit

Unter Berücksichtigung des Trägerkonzeptes der Städtischen Tageseinrichtungen, den gesetz- lich verankerten Rechten von Kindern und den gesellschaftlichen Werten und Normen haben wir Ziele und Methoden festgelegt, um die Entwicklung der Gesamtpersönlichkeit eines jeden Kindes zu unterstützen.

Im sprachlichen, motorischen, kreativen und kognitiven sowie im musischen Bereich sollen die Kinder gefördert bzw. die bereits erworbenen und vorhandenen Fähigkeiten intensiviert werden. Unter der Beachtung und Förderung aller wichtigen und notwendigen Entwicklungs-bereiche liegt unser Schwerpunkt in der Erziehung der sozialen Kompetenz.

Die soziale Kompetenz ist ein wichtiger Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit, durch die die Kinder ein partnerschaftliches, gewaltfreies, gleichberechtigtes und vertrauensvolles Miteinander erfahren und erlernen.
Die Kinder erfahren in der Gruppe Sicherheit und können durch die kompetente, kleinschritti- ge Anleitung der Erzieherin altersgemäß sowohl im emotionalen als auch im sozialen Bereich Erfolge erzielen. Durch Zuwendung, Aufmerksamkeit, Anerkennung und Lob wird das Selbstvertrauen und das Selbstwertgefühl eines jeden Kindes gesteigert, und somit ein Grundstein für die Erlangung der sozialen Kompetenz gelegt. Dem einzelnen Kind werden  angemessene Hilfestellungen bei der Suche nach Problemlösungen und bei der Verarbeitung von Konflikten gegeben. Durch das Üben erweitert sich die Handlungskompetenz der Kinder und die Fähigkeit sozial kompetent handeln zu können wird z.B. durch besondere Aufgabenstellungen der älteren Kinder gegenüber den jüngeren Kindern schrittweise erlernt. Dabei  unterscheidet sich die Altersstruktur der Kinder in unserer Zielstellung.  

Im Alter von 4 Monaten – 2 Jahren erwerben die Kinder nur einen Teil der Handlungskom- petenzen. Das heißt, die Kinder lernen sich an andere Personen anzupassen und dabei in unterschiedlichen Kommunikationsformen eigene Bedürfnisse durchzusetzen. Dieses tun sie z.B. durch Schreien oder Anstoßen. Dabei teilen sie uns mit, ob sie Hunger oder Durst haben, sie spielen oder schlafen wollen oder auch krank sind.
Die Kinder spielen alleine, da sie noch keinen festen Spielpartner haben und experimentieren  mit allen Dingen. Dabei unterstützen wir die Kleinen, bilden zum geeigneten Zeitpunkt kleine
Spielgruppen, damit sie mit- und voneinander lernen.

- Die ersten Freundschaften werden geknüpft -

Wir zeigen klare Regeln und Grenzen auf, die die Kinder recht schnell begreifen und befolgen. So werden die Kinder immer selbständiger, übernehmen schon einmal kleinere Aufgaben und bieten Anderen ihre Hilfe an.
Das miteinander Leben wird für alle einfacher, wenn die ersten Worte den Alltag bestimmen. Bei den älteren Kindern bemerkt man schnell, dass sie als Vorbild fungieren möchten. Die Kinder streben nach Selbständigkeit und entwickeln ein Zusammengehörigkeits- und  Gruppengefühl. Es entsteht ein WIR-Gefühl.
Sie unterstützen die Kleineren, übernehmen schon etwas größere Aufgaben, wollen etwas leisten und entwickeln eigene Spielideen. Durch eine angstfreie Umgebung, das Ernstnehmen des Kindes, durch gegenseitige Anregungen, Hilfestellungen und Zuwendung schaffen wir die Voraussetzung für eine ganzheitliche Entwicklung unter Berücksichtigung der sozialen Kompetenz.

Ebenso wichtig ist für uns, über die Selbständigkeitserziehung die soziale Kompetenz weiter auszubauen. Durch den alleinigen Toilettengang, das Händewaschen, das Einschänken von Getränken oder die Übernahme von kleinen Aufgaben werden die Kinder in ihrem Selbst-bewusstsein gestärkt und können jüngere Kinder durch Hilfestellungen unterstützen. Dabei versuchen wir immer die Kinder zu motivieren, zu loben oder auch zu trösten, wenn einmal etwas nicht gelingt.
Dadurch fühlen sich die Kinder an- und ernst genommen und lernen mit Frustration umzu- gehen. Wir ermutigen die Kinder, nicht aufzugeben, sondern sich Hilfe durch ein anderes Kind oder die Erzieherin zu holen.
Ferner legen wir sehr viel Wert auf einen höflichen Umgang miteinander. So hat jedes Kind das Recht gehört zu werden, ohne dass man ihm ins Wort fällt. Gegenstände z.B. Spielmate-rialien werden wertgeschätzt und repariert, wenn sie defekt sind. Somit gehen die Kinder auch am Spielzeugtag sorgsam mit den mitgebrachten Spielmaterialien der anderen Kinder um.

Uns ist die Persönlichkeit und eigene Wertschätzung des Kindes sehr wichtig.
Dabei unterstützen wir jedes einzelne Kind, in dem wir schüchternen Kindern Mut geben und forschen Kindern Rücksichtnahme vermitteln (z.B. abzuwarten und auch anderen Kindern den Vortritt zu überlassen).
Positive Charaktereigenschaften wie Hilfsbereitschaft, Rücksichtnahme, Toleranz etc. werden hervorgehoben und durch ein gutes Erziehervorbild verstärkt. Durch die Gleichberechtigung von Jungen und Mädchen und die Verstärkung der Wertschätzung nicht deutschsprachiger Mädchen sind die Spielgruppen eher gemischt.
Durch Angebote wie Indoor klettern, darstellendes Spiel usw., die immer wieder Bestandteil unserer Arbeit sind, werden Mädchen als auch Jungen gestärkt und Ängste überwunden. Dabei darf der Spaß an der Tätigkeit nicht fehlen. Wenn im Vorfeld den Kindern die Grenzen aufgezeigt wurden, darf auch einmal „ Quatsch und Unsinn machen“ dazugehören.

Wir möchten

- Kindern das Gefühl vermitteln,  anerkannt zu sein und geliebt zu werden

- Kinder in ihren geistigen,  seelischen und körperlichen Fähigkeiten fördern

- Kinder befähigen sich in der Welt der Erwachsenen zurechtzufinden

- Kindern ermöglichen sich mit Erwachsenen und/oder Kindern auseinanderzusetzen

- Kinder durch gezielte Sprachförderprojekte in  ihrer Sprachentwicklung zu stärken

Kinder zu selbstständigen, selbstbewussten, offenen, aufgeschlossenen, phantasievollen, positiv und  kritisch denkenden, kontaktfreudigen Menschen zu erziehen

Kinder entwickeln sich nicht unter allen Umständen.


Sie brauchen eine Umgebung,

….. die es zulässt, dass sie ausprobieren, entdecken und durch aktives Handeln
       Erfahrungen machen können.

….. in der das Kind selbst Akteur seines Tuns und Konstrukteur seiner Spielumwelten ist.
       
….. die Erwachsenen freie Orte für unbeobachtetes Spiel bietet.
    
….. in der unterschiedliche Bedürfnisse und individuelle Entwicklungsstufen
       einzelner Kinder berücksichtigt werden.
       Dies geschieht durch die pädagogische Arbeit in überschaubaren Kleingruppen, die den
       Interessen und Bedürfnissen der Kinder entsprechend angepasst werden. So können
       geschickte Kinder ein Floß zusammenknoten und Kinder, deren Feinmotorik noch nicht
       so ausgeprägt ist,  kleben es zusammen.

….. die den Drang nach grobmotorischer Bewegung unterstützt.
       Kinder können sich den Spielort, um sich körperlich zu betätigen, selbst aussuchen. Ob
       sie die Turnhalle, das Außengelände, das Bällchenbad oder auch die Bewegung im Spiel
       wählen, bleibt allein die intuitive Entscheidung der Kinder.

….. die Rückzugsmöglichkeiten bietet.
       Dem Bewegungsbedürfnis der Kinder stehen Ruhe und Erholung entgegen. Sie suchen
       Schutz und Rückzugsmöglichkeiten gegen Lärm, Hektik und Unruhe. Durch kleine           
       Ruhezonen in unserer Einrichtung wie z.B. Kuschelecke oder- haus sowie Leseecke,  
       kommen wir dem Ruhebedürfnis der Kinder entgegen und schützen sie so vor Blicken
      Anderer.

 …..die es zulässt sich darzustellen.
       Differenzierte Raumgestaltungen laden zum miteinander Kommunizieren und zum ge-          
       meinsamen Handeln ein. Gesprächsfördernde Requisiten und Materialien für alle Alters-
       gruppen sind in der Einrichtung vorhanden, z.B. Handpuppen, Kostüme, Telefone,
      Formulare, Arztkoffer etc.

Sie brauchen also eine Umgebung, in der alle Kinder die Möglichkeit haben, entsprechend ihres jeweiligen Entwicklungsstandes aktiv zu werden.

Die Gestaltung der Räume, die den Kindern Rückzugsmöglichkeiten bietet (Kuschel- oder Leseecke), die Vielzahl an Kreativmaterialien (Papier, Farbe, Natur -und kostenlose Materialien etc.), die unterschiedlichen Spiele zur Förderung der Wahrnehmung und/oder Sprache, oder der Drang nach Bewegung, der im Außenspielgelände oder in der Turnhalle von den Kindern ausgeschöpft werden kann, dienen dazu die Lernfreude des Kindes anzuregen. Den Kindern wird durch das freie und angeleitete Spiel die Möglichkeit gegeben sich in sämtlichen Bereichen zu üben.
Unsere Ziele erreichen wir, indem wir im ständigen Austausch mit den Kolleginnen stehen und unsere Arbeit angemessen reflektieren. Nur wenn wir im Umgang miteinander, in unserer sprachlichen Ausdrucksweise und in unseren Verhaltensweisen den Kindern ein Vorbild sind, können wir ihnen auch unsere Werte und Normen vermitteln. In unserer Tageseinrichtung wird jedes Kind mit seinen Stärken, Schwächen und seinen Bedürfnissen ernst genommen. Wir bringen jedem Kind durch unser Tun Respekt, Akzeptanz, Wertschätzung und Zuwendung entgegen, damit es sich in unserer Einrichtung angenommen und geborgen fühlt. Die Wissbegierde und Neugierde der Kinder wird in unserer Einrichtung aktiv z.B. durch gezielte Projekte (z.B. Medienprojekte, Ernährungsprojekte, Kunstprojekte, Experimentier-projekte, Waldprojekte, mit und ohne Eltern),  Freispielangebote, Interessengruppen (Sing- und Tanzgruppe, Theatergruppe),  unterstützt.
In den gesamten 2-3 Betreuungsjahren können die Kinder ihre eigenen „Schätze“ sammeln, während die Kolleginnen einzelne Entwicklungsschritte in Form von kleinen Texten oder Fotos festhalten. Die gesammelten Werke der Kinder, ihre „Schätze“ und die Dokumentation der pädagogischen Fachkräfte, werden in einem bunten Erinnerungsbuch zusammengetragen und vor Schuleintritt eines jeden Kindes, überreicht.  
Um den Spaß an der Sprache zu fördern, bieten wir nicht nur Reim- und Sprachspiele, Bilder- und Rätselgeschichten, sowie erarbeitete Theaterdarbietungen an, sondern fördern die Kinder in der alltagsintegrierten Sprachbildung wenn nötig in speziellen Förderprogrammen wie Flink das Eichhörnchen, KonLab und Deutsch für den Schulstart. Über das Singen, Tanzen und über die Bewegungsspiele wird das Verständnis für die deutsche Sprache intensiviert und das Erlernen erleichtert. Gleichzeitig hilft es den Kindern Selbstvertrauen aufzubauen.
Durch die Beobachtung der Kinder, natürlich mit dem Einverständnis der Eltern, den Einsatz und die Auswertung verschiedener Beobachtungsverfahren, (Gelsenkirchener Entwicklungsbegleiter, Sismik- und Seldak Beobachtungsbogen, um das Sprachverhalten und Sprachverständnis zu dokumentieren, und das Entwicklungsgitter nach Ohlmeier- speziell für Kinder unter 2 Jahren-) begleiten und unterstützen wir die Kinder in ihrer Entwicklung.
Unsere Einrichtung ist ein Ort, wo Kinder aller Nationalitäten gemeinsam lernen, spielen und handeln können. Sie nehmen ihre eigene Identität im multikulturellen Rahmen bewusst wahr und können diesen stärken. Dieses „leben können“ setzt eine aktive Unterstützung von Seiten der Erzieherinnen voraus. Die pädagogischen Fachkräfte und die bilinguale pädagogische Fachkraft unserer Einrichtung, die unterstützend bei Sprachschwierigkeiten, Problemen und Bedürfnissen der Kinder auch in anderen Gruppen eingreift, baut  ein Vertrauensverhältnis bei Kindern und auch bei Eltern auf, die die gegenseitige Akzeptanz fördert. Durch Sprachförderungen, Aktionen im täglichen Alltag, wobei die Sprache immer im Fordergrund steht, werden  Eltern und Kinder im täglichen Umgang mit der Sprache immer sicherer und mutiger.
Wir möchten in unserer interkulturellen Pädagogik den Dialog und Austausch zwischen Kulturen unterstützen, indem wir verschiedene Feste wie, das Opferfest, das Zuckerfest, interkulturelles Frühstück, Backen und Kochen der Landestypischen Gerichte, ermöglichen.

Integration

Für jedes beeinträchtigte wie nicht beeinträchtigte Kind ist ein geborgener und geschützter Raum wie die Tageseinrichtung mit verantwortungsbewussten, aufmerksamen Betreuerinnen (Bezugspersonen) von elementarer Bedeutung.
Kinder mit Entwicklungsdefiziten jeglicher Art haben die gleichen Bedürfnisse nach Kontakt, Zuwendung, Ruhe und Aktivitäten wie alle anderen Kinder auch. Ein wichtiges Lernziel in der Gruppe ist auch  für die Kinder mit erhöhtem Förderbedarf die soziale Kompetenz. Sie erhält in unserem Konzept der  „gemeinsamen Erziehung“ ein besonderes Gewicht. Jedes Kind ist in der Kindergruppe für jedes andere Kind erzieherisch bedeutsam. Durch andere Kinder bekommen sie Entwicklungsreize in großer Vielfalt und können im Zusammenleben Ähnlichkeiten wie Verschiedenheiten im Anderen entdecken und akzeptieren. Im Miteinander können die Kinder Stärken und Schwächen erkennen, lernen damit umzugehen und toleranter zu sich und anderen Spielgefährten zu sein. Die Akzeptanz von Verschiedenartigkeit und Verschiedensein der Menschen ist in unserer integrativ arbeitenden Gruppe alltägliches Lernziel und ist nicht an besondere Projekte gebunden.
Für Kinder sind in erster Linie konkrete sinnliche Erlebnisse und individuelle Erfahrungen im Kontakt miteinander von Bedeutung. Diese werden beobachtet und wenn nötig auch kritisch kommentiert. Manchmal werden unbefriedigte Bedürfnisse von Kindern nach Zuwendung und Versorgung aktualisiert, z.B. dann, wenn ein Kind die Erzieherin in liebevollem Kontakt mit einem behinderten Kind beim Vorlesen einer Geschichte in der Kuschelecke, beim Schmusen oder vertieft in einem gemeinsamen Spiel erlebt. Nicht selten schließt sich dann ein
nicht behindertes Kind an, um auch von der gemütlichen Atmosphäre, von der Zuwendung und besonderen Ansprache zu profitieren.

Wichtige soziale Kontakte können auf diese Weise für beide Kinder entstehen. Das Wichtigste in unserer integrativen Arbeit ist, in der Gruppe eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich alle Kinder wohl fühlen, Regeln im Umgang miteinander begreifen und Spaß und Freude am Lernen miteinander teilen.


Um ein vertrauensvolles, wertschätzendes Miteinander zu erlangen, müssen besondere Bedingungen für die Zusammenarbeit zwischen pädagogischen Fachkräften und  Eltern geschaffen werden.
Den ersten Eindruck von unserer Arbeit bekommen die Eltern bei dem ersten Besuch und durch das Aufnahmegespräch in unserer Einrichtung. In diesem Gespräch werden die Eltern über Öffnungszeiten, Gruppenstruktur, Tagesablauf und unseren pädagogischen Ansatz informiert. Das Erstgespräch dient dem besseren Verständnis, den Sorgen und Nöten der Eltern. Durch die Besichtigung der Räumlichkeiten bekommen die Eltern einen Überblick über die Gestaltung, die Arbeitsweise und die Vielfältigkeit von Spiel- und Beschäftigungs-möglichkeiten.

Für viele Eltern hat gerade die Eingewöhnungsphase einen hohen Stellenwert. Trennungs- ängste, die auch von Seiten der Eltern vorhanden sind, nehmen wir sehr ernst. So kümmern sich die Kolleginnen liebevoll um die neuen Kinder, bestimmen mit den Erziehungsberechtigten die Betreuungszeit oder ermöglichen den Eltern in der ersten  Zeit gemeinsam mit dem Kind in der Gruppe zu sein. Dabei gehen wir immer individuell auf die Wünsche der Eltern und Kinder ein, um so den Beginn der Kindergartenzeit für beide zu erleichtern. Außerdem wird die Abholzeit immer weiter nach hinten ausgedehnt, so dass sich nach einigen Wochen auch das letzte „neue Kind“ eingewöhnt hat.


Uns ist wichtig, Eltern als Experten ihres Kindes zu sehen und sie als gleichberechtigte Partner auf dem Weg einer gemeinsamen Erziehung ernst zu nehmen. Ebenso sollten sich Fachkräfte und Erziehungsberechtigte in ihren Kompetenzen als auch in ihren Grenzen wahrnehmen und dies in die Zusammenarbeit einbringen.
Unsere Aufgabe liegt darin, Familien ergänzend und unterstützend zu arbeiten. Nur durch eine kontinuierliche gute Zusammenarbeit mit dem Elternhaus gelingt uns ein Miteinander, von dem alle Beteiligten profitieren. Die jährliche anonyme Elternbefragung, in der Sie sich über die Zufriedenheit, Ihre Wünsche und Vorstellungen schriftlich äußern können, trägt dazu bei, dass eine gegenseitige Wertschätzung erfolgt und somit Vertrauen aufgebaut wird.


Unsere Tageseinrichtung arbeitet mit unterschiedlichen Institutionen
wie Schulen, Frühförderstellen, Erziehungsberatungsstellen, dem Allgemeinen Sozialer Dienst (ASD)  anderen städtischen Tageseinrichtungen, sowie Institutionen die sich im Umfeld befinden (Polizei, Feuerwehr, Museum, Bücherei, Theater, Herstellungsbetriebe etc.), zusammen.
Viele Kinder der Tageseinrichtung wohnen im Einzugsgebiet der Grundschule an der Velsenstraße und der Josef-Rings-Grundschule an der Spindelstraße.
Im regelmäßigen Austausch mit den Lehrern treffen wir Absprachen über Termine für Feste, planen gemeinsame Veranstaltungen, erhalten Informationen über die Vorgehensweise des  Einschulungsverfahrens und haben die Möglichkeit zur Teilnahme an Schulkonferenzen. Die gegenseitige Hospitation in Grundschule und Tagesstätte, sowie der Austausch von Material dienen der inhaltlichen Abstimmung.
Vor der Einschulung werden die Eltern in unserer Einrichtung von einer Lehrkraft der  Schule
über die Lehrinhalte und organisatorischen Abläufe in der Schule informiert. Ebenso findet 1x jährlich eine Informationsveranstaltung für die Eltern der 4-jährigen Kinder in der Grundschule an der Velsenstraße statt. Diese Veranstaltung wird durchgeführt von jeweils einer Kollegin aus den drei umliegenden Tageseinrichtungen für Kinder, der Direktorin und einer Lehrkraft. In dieser Zusammenkunft bekommen die Eltern Informationen über Fördermöglichkeiten für ihre Kinder. Auch über das Einschulungsverfahren (Kieler Einschulungsverfahren) wird berichtet.
Unsere Tageseinrichtung arbeitet seit Dezember 2004 integrativ. Damit verbunden ist  auch die Zusammenarbeit mit den Förderschulen der Schwerpunkte „Lernen“, „Sehen“ und „Hören“. In Absprache mit den Eltern bieten wir den Lehrern die Möglichkeit, die Kinder in der Einrichtung zu besuchen, um sie in einem für die Kinder gewohntem Umfeld kennen zu lernen. Im Anschluss daran findet ein Austausch mit den Eltern, den betreuenden Erzieherinnen und  der integrativen Fachkraft statt, um die richtige Schule mit der bestmöglichen Förderung für das Kind zu finden.
Nähere Erläuterungen zu einzelnen Begrifflichkeiten und Themen finden Sie unter Kinder fördern von A-Z