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Bielefelder Screening und Hören, Lauschen, Lernen (HLL)

Das Bielefelder Screening (kurz BISC) ist ein standardisiertes Testverfahren, mit dessen Hilfe man das Risiko einer Lese-Rechtschreibschwäche (kurz LRS) bei Kindern im Vorschulalter feststellen kann.
Bei diesem Verfahren wird spielerisch bei den Kindern getestet, ob sie Reime erkennen, Laute assoziieren, Laute zu Worten zuordnen, Silben segmentieren, Phantasiewörter nachsprechen, Wort-Vergleich-Suchaufgaben lösen und Farben schnell benennen können.
Verbunden damit ist der Blick auf das Aufmerksamkeitsverhalten des Kindes und der Zugriff auf das Gedächtnis.
Dies sind die grundlegenden Voraussetzungen, die das Kind benötigt, um das Lesen und Schreiben zu erlernen.

Der Test wird nur von zertifizierten pädagogischen Fachkräften durchgeführt.
Die Eltern werden in jedem Fall über die Ergebnisse des Tests informiert.
Die ermittelten Risikokinder werden dann nach dem Würzburger Sprachtrainingsprogramm „Hören-Lauschen-Lernen“ (kurz HLL)  vor der Einschulung gefördert.

Das Trainingsprogramm bietet vielfältige Übungen, durch die Vorschulkinder in spielerischer Weise lernen, die lautliche Struktur der Sprache zu erkennen.
Es beginnt mit Lauschspielen zum Üben des genauen Hinhörens, mit Reimübungen und führt dann die Einheiten Satz, Wort und Silbe ein.

Das Trainingsprogramm umfasst einen Zeitraum von 20 Wochen und wird in täglichen Fördersequenzen in Kleingruppen mit Vorschulkindern durchgeführt.

siehe: Sprachförderkonzept